I Aquaristik I Terraristik I Teich I Katze I Kleintiere I Vögel I



Papageien
Wellensittiche
Ein Papagei als Haustier
Wenn Sie sich für die Anschaffung eines Papageis entschieden haben, können Sie sich über einen geselligen und sprachtalentierten Mitbewohner im beeindruckend bunten Federkleid freuen. Wenn Sie zwei Tiere halten, werden Sie sehen, dass sich die beiden schnell aneinander gewöhnen und ihre gesellige Zweisamkeit genießen. Wenn Sie einen Papagei halten, wird sich das Tier schnell an Sie als Pfleger gewöhnen und Ihnen eine ganze Menge Freude machen. Die Papageien nehmen ausgiebig an Ihrem Leben teil und Sie können das spannende Verhalten und die sprachlichen Fortschritte beobachten. Bitte beachten Sie bei der Entscheidung für einen Papagei, dass dieser sehr alt werden kann, über 60 Jahre sind keine Seltenheit. Außerdem sollten Sie einplanen, dass Sie sich täglich Zeit für Ihren Papagei nehmen und ihn beschäftigen, Abwechslung ist besonders wichtig.

Auswahlkriterien beim Kauf
Versuchen Sie nach Möglichkeit ein Jungtier zu erwerben, da sich dieses schneller an Sie und sein neues Zuhause gewöhnt. Ältere Tiere gewöhnen sich nur langsam an eine neue Umgebung. Anhand der geschlossenen Ringe können Sie das Alter erkennen. Das Geburtsjahr ist auf dem Ring angegeben. Für welche Papageienart Sie sich letztendlich entscheiden, richtet sich natürlich nach Ihrem eigenen Geschmack. Achten Sie auf jeden Fall darauf, das Tier bei einem seriösen Züchter oder einem erfahrenen Zoofachhändler zu erwerben. Hier erhalten Sie auch genaue Informationen bezüglich Haltung, Pflege und allem weiteren, was Sie für eine artgerechte Haltung Ihres Papageis wissen müssen. Schauen Sie sich alle angebotenen Tiere genau an und entscheiden Sie sich für das Tier, das Ihnen den lebhaftesten Eindruck macht. Mit Sicherheit finden Sie ganz schnell Ihren persönlichen Liebling.

Wie richten Sie das Papageienheim ein?
Für einen Ara benötigen Sie beispielsweise eine Voliere mit den Mindestmaßen 300 x 100 x 200 cm. Wenn Sie zwei Tiere halten, muss die Voliere entsprechend größer sein. Die Voliere sollten Sie an einem ruhigen und hellen Ort in Ihrer Wohnung aufstellen. Für Großpapageien wie Aras eignen sich außerdem spezielle Freisitze. Bei der Haltung in einer Voliere sollten Sie den Papagei täglich freilassen, so dass er seine Flügel ausstrecken und einige Runden fliegen kann. Für das Futter und Wasser bringen Sie am besten Edelstahlnäpfe in der Voliere an. Diese Näpfe sind sehr robust und gehen nicht kaputt, wenn der Papagei sie einmal herunterwirft. Eine an den Gitterstäben der Voliere angebrachte Sepiaschale versorgt Ihren Papagei mit lebensnotwendigem Calcium. Spielzeug gehört ebenfalls zur Voliereneinrichtung.

Spielzeuge für den Papagei
Papageien benötigen eine Menge Beschäftigung und spielen gerne. Um dem Spieltrieb Ihres Vogels gerecht zu werden, sollten Sie verschiedene Spielzeuge anschaffen.

Wierd der Papagei zahm
Papageien werden in der Regel sehr zahm und freunden sich schnell mit ihren Pflegern an. Zieht ein Papagei als neues Mitglied in Ihre Wohnung ein, müssen Sie einiges beachten. Der neue Papagei wird am Anfang noch ein wenig aufgeregt sein und muss sich erst an die neue Umgebung gewöhnen. Nach ungefähr einer Woche wird er sich jedoch einigermaßen eingewöhnt haben und Sie können sich nun näher mit dem Tier beschäftigen. Gehen Sie mit langsamen und behutsamen Bewegungen auf den Papagei zu, so kann er sich nicht erschrecken und sich langsam an Sie und Ihre Hand gewöhnen. Bieten Sie dem Vogel außerdem Leckerchen aus der Hand an, das wird ihm ebenfalls helfen, seine Angst zu überwinden. Sie benötigen eine Menge Geduld bei der Zähmung Ihres Papageis.

Das richtige Futter
Der Papageienspeiseplan sollte recht abwechslungsreich gestaltet sein. Neben speziell für Papageien entwickelten und zusammengestellten Körnermischungen gehören Obst und Gemüse zum Papageienmenü. Möhren, Äpfel, Bananen und Salat sind genau das Richtige für Ihren Papagei. Einige Gemüsearten wie zum Beispiel Kohl eigenen sich jedoch nicht. Auch Pflanzen aus Ihrem Garten wie zum Beispiel Löwenzahn sind für Ihren Papagei eine Delikatesse.

Krallen und Schnabelpflege
Sowohl die Krallen als auch der Schnabel Ihres Vogels bedürfen einer besonderen Pflege. Die Krallen wachsen ebenso wie die menschlichen Fingernägel. Wenn die Krallen zu lang werden, kann der Papagei nicht mehr richtig auf den Stangen sitzen und nicht mehr sicher klettern. Die Krallen müssen dann gekürzt werden. Die Krallen sollten Sie beim ersten Mal bei Ihrem Zoofachhändler oder ortsansässigen Tierarzt schneiden lassen. Schauen Sie sich alles genau an und lassen Sie sich den Vorgang genauestens erklären, dann können Sie das Krallenschneiden beim nächsten Mal auch ganz einfach selbst machen. Der Vogel empfindet dabei keine Schmerzen. Auch der Schnabel wächst ständig weiter. Im Falle eines zu langen Schnabels würde das Tier Probleme beim Fressen bekommen. Achten Sie also stets auf eine normale Schnabellänge. Mittels eines Wetzsteines, den Sie einfach in der Voliere anbringen, kann sich der Papagei selbstständig den Schnabel kürzen. In einigen seltenen Fällen machen die Vögel von diesem Wetzstein keinen Gebrauch, dann müssten Sie den Schnabel von einem Tierarzt oder Zoofachhändler kürzen lassen.

Besorgen Sie sich am besten noch ein Buch über die Haltung Ihres neuen Lieblings und erfahren Sie Details über seine Bedürfnisse.


Würfel-Spiel Nudelmix Papageien Edelstahlnäpfe